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Rechnungsdruck und Festschreibung nach GoBD in tophandwerk

By 17. Mai 2024Allgemein

Handwerkerrechnungen sind oft sehr umfangreich und kompliziert. Bei bestimmten Rechnungen zu größeren Angeboten bzw. umfangreichen Bauvorhaben war es eher die Regel als die Ausnahme, dass diese Rechnung nochmals geändert werden muss. Das war gegenüber früheren Zeiten, als Rechnungen noch „analog“ erstellt wurden mit einer Software auch sehr einfach, da man eine erstellte Rechnung wieder aufrufen, ändern und erneut drucken konnte. Dies widersprach aber schon immer den Grundsätzen der Finanzbehörden bezüglich des Umgangs mit buchhaltungsrelevanten Dokumenten. Diese Grundsätze sehen vor, dass eine Rechnung, nachdem sie erstellt wurde, alle Rechnungsmerkmale (wie z.B. Rechnungsnummer oder MwSt.-Ausweis) bekommen hat und gedruckt wurde, nicht mehr geändert werden darf.

Diesen Grundsätzen mussten wir nun (im übrigen als einer der letzten Hersteller bekannter Branchenprodukte für das Handwerk) nachkommen und haben eine entsprechende Änderung mit dem letzten Patch umgesetzt. Wie diese Umsetzung aussieht und wie ein möglicher alternative Umgang mit dem Rechnungsdruck sein kann, wird im nachfolgenden Video verdeutlicht.

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Auch wenn für den Anwender die gewohnte Arbeitsweise (nachträgliche Änderung einer Rechnung) damit nicht mehr möglich ist, ist diese Änderung alternativlos. Software, die eine solche nachträgliche Rechnungsänderung erlauben, sind bei den Betriebsprüfungsbehörden entsprechend verzeichnet und Anwender solcher Produkte stehen bei Betriebsprüfungen unter Generalverdacht. Um unsere Anwender und unsere Produkte davor zu schützen, war diese Änderung zwingend erforderlich.

Die Möglichkeit des Entwurfsdrucks („Abrechnungsgrundlage“) sowie die einfache und schnelle Funktionalität der Stornorechnung bzw. Rechnungserstellung aus vorhandenen Dokumenten bieten zusätzlich alternative Möglichkeiten, einen solchen Vorgang rechtskonform abzuwickeln.